Musterleben
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Konzeption & Durchführung eines Schülerforums mit Betrachtung von ausgewählten Marketinginstrumenten

Es ist doch schon beunruhigend, wie schnell sich das Internet wandelt. Vor genau drei Jahren bin ich der einzige aus meiner Klasse gewesen, der bei Facebook war. Alle anderen wollten und konnten es mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht glauben, dass es durchdachtere Netzwerke als Schueler.CC gibt. Wer dieses Netzwerk nicht kennen sollte, der braucht sich im Moment keine großen Gedanken machen. Es ist eine Community, die vor einiger Zeit hauptsächlich in den neuen Bundesländern verbreitet war – so wie in den alten SchülerVZ im Vordergrund des außerschulischen Bereiches stand. Wenige Monate später jedoch, wurden einige meiner Mitschüler über andere Quellen auf die derzeit noch, im Vergleich zu Heute, recht unbekannte Plattform aufmerksam. Sie fingen an die neuen Möglichkeiten zu erkunden und es scheint sich recht zügig entwickelt zu haben. Nun, der Status quo sagt mir, dass seit der Mitte letzten Jahres alle Schüler meiner Klasse bei Facebook einen Account haben und schätzungsweise 100% davon täglich online sind. Wenn ich unsere ganze Jahrgangsstufe zusammen zähle, die glücklicher Weise nur aus 29 Schülern besteht, dann könnte ich sagen, dass ich nur eine Schülerin nennen könnte, von der ich weiß, dass sie kein Profil bei diesem schon recht populären Netzwerk hat.

Da im Vertiefungskurs Wirtschaft eine Abschlussarbeit oder auch „Fachspezifische Komplexarbeit“ der Schwerpunkt des Schuljahres ist, habe ich mich entschlossen dieses Thema ansatzweise zu nutzen und genau in die Schülerschicht einzuschneiden. Vorweg muss ich noch nehmen, dass ich diese Arbeit nicht alleine machen durfte, sondern jedes Kursmitglied mit einem Anderen ein Thema bearbeiten musste. Da ich an unsere Schule einiger der wenigen bin oder besser geschrieben: eigentlich der einzige bin, der sich mit solchen Themen auseinandersetzt, ist mir die ganze Angelegenheit sehr schwer gefallen – was heißt schwer? Es war einfach sehr mühevoll das Thema mit einem anderen Mitschüler zu bearbeiten, weil ich meine eigenen Vorstellen hatte und ich dem Partner alles erklären musste. alles versucht habe zu erklären. In der Arbeit lässt es sich leicht erkennen, wer welchen Teil geschrieben hat. Ich überlege mir momentan noch, ob ich die Themen meines Partners nachträglich ausarbeite und diese hier veröffentliche, da er einige Schwerpunkte ausgearbeitet hat, um wenigstens etwas gemacht zu haben und diese an einigen Stellen förmlich nicht ganz korrekt und vollständig sind, wie ich es mir eigentlich vorgestellt habe.

Zur Verfügung standen uns insgesamt 15 Unterrichtsstunden, die wir vollständig genutzt haben und auch umbedingt brauchen. Wie man sicher erahnen kann, sind keine zu sehr überzeugende Schlussworte herausgekommen, da 15 Stunden ein relativ kurzer Zeitraum für das Anwenden von Marketinginstrumenten ist. Dazu kommt außerdem die Zeit, die wir für das Planen und Vorbereiten benötigten.

 

Thema: Konzeption und Durchführung eines Schülerforums, insbesondere zur Hausaufgabenhilfe, mit Betrachtung vonausgewählten Marketinginstrumenten

 

Etwas gebracht hat mir die Arbeit trotz der knappen Zeitangabe. Viele Dinge würde ich bei einem nächsten Mal anders angehen. Darunter könnte man die Herangehensweise an die Komplearbeit nennen. Die Grammatik- und Orthografiefehler  sind mir natürlich auch aufgefallen, nur leider war die Leistung zu der Zeit schon in den Händen der Fachlehrerin.

Als Hinweis ist vielleicht noch wichtig, dass ich einige Namen aus Datenschutz-Gründen geschwärzt habe. Ich werde mir außerdem vornehmen, die Facharbeit mit einigen zukünftigen Beiträgen zu verbinden.

Zum Abschluss etwas persönliches: Ich habe vor der Schülerin großen Respekt, da ich den Suchtfaktur bei solch einer Community wie Facebook schon recht hoch ansehe, obwohl man sich an diesem Punkt streiten kann, ob die Kommunikation mit Anderen, insbesondere Freunden, zur Klasse der Suchten zählt. Auf der anderen Seite erwischt man sich beim Neuladen der Seite immer und immer wieder.